Allgemeine Geschäftsbedingungen
Gültig für alle Aufträge ab dem 12.06.2026. Diese AGB gelten für Verträge zwischen Pagecraft und Verbrauchern (B2C) sowie Unternehmern (B2B).
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge, die zwischen der Christopher Gatzsch & Tim Kusenko GbR, handelnd unter der Bezeichnung „Pagecraft", Ziegelbuck 5, 91166 Georgensgmünd, vertreten durch die Gesellschafter Christopher Gatzsch und Tim Kusenko (nachfolgend „Pagecraft"), und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erstellung von Webseiten und damit zusammenhängende Leistungen geschlossen werden.
(2) Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, Pagecraft stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Pakete auf der Webseite stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Auftraggeber.
(2) Mit Klick auf die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen" im Bestellformular gibt der Auftraggeber ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Pagecraft bestätigt den Eingang per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar. Eine unverbindliche Anfrage (Option „kostenlose Ersteinschätzung") ist kein Vertragsangebot.
(3) Der Vertrag kommt erst durch ausdrückliche Auftragsbestätigung von Pagecraft per E-Mail zustande.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Paket (Basic, Pro, Premium) zzgl. der vom Auftraggeber gewählten Zusatzleistungen (Add-ons). Die Erstellung der Webseite wird als Werkleistung im Sinne des § 631 BGB (Werkvertrag) erbracht; geschuldet ist die Herstellung der vereinbarten Webseite.
(2) Pagecraft erbringt seine Leistungen mit der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt nach dem aktuellen Stand der Webtechnik. Eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen oder andere Marketing-Erfolge werden nicht geschuldet.
(3) Die im Paket enthaltenen Korrekturrunden umfassen Anpassungen an gestalterischen und inhaltlichen Details. Grundlegende Konzeptänderungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nur umgesetzt, wenn Pagecraft dem Auftraggeber hierfür vorab einen Festpreis mitgeteilt und der Auftraggeber diesen ausdrücklich beauftragt hat. Ohne eine solche gesonderte Beauftragung entstehen keine zusätzlichen Kosten.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt die für die Erstellung der Webseite benötigten Inhalte (Texte, Bilder, Logos) rechtzeitig zur Verfügung.
(2) Der Auftraggeber sichert zu, dass er an allen übermittelten Inhalten die erforderlichen Nutzungsrechte besitzt und dass die Inhalte keine Rechte Dritter verletzen.
(3) Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Zulieferung von Inhalten entstehen, gehen nicht zu Lasten von Pagecraft.
§ 5 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im Paket genannten Festpreise zzgl. der gewählten Add-ons. Als Kleinunternehmer im Sinne von § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und ausgewiesen; die genannten Preise sind Endpreise.
(2) Die Vergütung ist vollständig nach Abnahme und Live-Schaltung der Webseite (§ 7) zu zahlen. Die Rechnung ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt zur Zahlung fällig. Eine Vorauszahlung wird nicht verlangt.
(3) Bei größeren Projekten kann eine Ratenzahlung vereinbart werden.
(4) Die Zahlung erfolgt nach Wahl per SEPA-Überweisung gegen Rechnung oder über unseren Zahlungsdienstleister Stripe (z. B. Kartenzahlung). Bei Zahlung über Stripe gelten zusätzlich dessen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen.
§ 6 Lieferzeit
Die im jeweiligen Paket genannten Lieferzeiten sind Richtwerte und beginnen mit Eingang aller vom Auftraggeber zu liefernden Inhalte. Verbindlich werden Liefertermine nur, wenn sie ausdrücklich schriftlich zugesagt wurden.
§ 7 Abnahme
(1) Nach Fertigstellung stellt Pagecraft dem Auftraggeber die Webseite über einen Vorschau-Link zur Abnahme bereit.
(2) Die Abnahme erfolgt durch Freigabeerklärung des Auftraggebers in Textform (z. B. per E-Mail). Die Abnahme gilt auch als erfolgt, wenn der Auftraggeber die Live-Schaltung der Webseite verlangt oder wenn er nicht innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung der Vorschau wesentliche Mängel in Textform rügt.
(3) Mit der Abnahme erfolgt die Live-Schaltung der Webseite. Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden; ihre Beseitigung im Rahmen der Mängelrechte bleibt unberührt.
§ 8 Mängelrechte
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte des Werkvertragsrechts. Pagecraft ist zunächst Gelegenheit zur Nacherfüllung (Mängelbeseitigung) zu geben.
§ 9 Nutzungsrechte und Übergabe
(1) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber das einfache, zeitlich und räumlich unbeschränkte, übertragbare Recht, die für ihn erstellte Webseite (Quellcode, Designs, Inhalte) für eigene Zwecke zu nutzen, zu bearbeiten und zu verwerten.
(2) Von der Rechtseinräumung nach Absatz 1 ausgenommen sind allgemeine, projektübergreifend einsetzbare Basiskomponenten, Werkzeuge und Entwicklungsmethoden von Pagecraft; an diesen erhält der Auftraggeber ein einfaches Nutzungsrecht im Rahmen der erstellten Webseite. Eine Übertragung ausschließlicher Rechte hieran findet nicht statt.
(3) Pagecraft darf die erstellte Webseite zu Referenzzwecken im eigenen Portfolio nennen, sofern der Auftraggeber dem zugestimmt hat. Die Zustimmung ist freiwillig und kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der separaten Widerrufsbelehrung.
§ 11 Kündigung
(1) Der Auftraggeber kann den Vertrag bis zur Fertigstellung der Webseite jederzeit kündigen (§ 648 BGB). Im Fall der Kündigung steht Pagecraft die Vergütung anteilig für die bis zur Kündigung erbrachten Leistungen zu; den Leistungsstand weist Pagecraft nachvollziehbar nach (z. B. durch Vorlage des Arbeitsstands).
(2) Das Recht beider Parteien zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbrauchern (§ 10) bleibt von diesen Regelungen unberührt.
§ 12 Haftung
(1) Pagecraft haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Pagecraft nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf) und in diesem Fall begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie bei Übernahme einer Garantie.
(4) Eine Haftung für Datenverluste ist auf den typischen Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei regelmäßiger und gefahrentsprechender Erstellung von Sicherungskopien eingetreten wäre.
§ 13 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Auftraggeber Verbraucher, gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihm dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts seines gewöhnlichen Aufenthaltsstaates entzogen wird.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz von Pagecraft. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand: 13. Juni 2026